Aus der Tiefe des Südens – der Donau-Achter greift an! Drucken
Geschrieben von: Caroline Dake   

Einige Jahre ist es nun schon her, dass der letzte Ulmer Frauenachter vom Steg des Ulmer Ruderclub Donau (URCD) an der  Donau abgelegt hat. Nachdem es in den letzten Jahren nicht genügend Donau-Frauen gab um bei der prestigeträchtigen Regatta in Bad Waldsee den Titel zu verteidigen, ist es still geworden um die Königsklasse des Rudersports im URCD.

Die Ruder-Bundesliga kommt daher für den Ulmer Ruderclub Donau von 1887 genau richtig. Der URCD – als einer der erfolgreichsten Sportvereine der Region – will es sich nicht nehmen lassen ein neues sportliches Aushängeschild für die sportbegeisterte Donaustadt Ulm zu werden.

Innerhalb eines viertel Jahres hat der URCD nun alle Kräfte gebündelt, um diesem Anspruch gerecht zu werden und mit einer schlagkräftigen Mannschaft in die Bundesligasaison 2010 starten zu können.

Trainer Marcus Maier schmiedet das Ulmer Bundesligateam

Seit kurzer Zeit bereitet sich der, von Trainer Marcus Maier zusammengestellte, 17 Frau starke Kader nun schon auf die Bundesligasaison 2010 vor. Maier, URCD-Erfolgstrainer des letzten Jahres, hat es sich nicht nehmen lassen, obwohl er einen 30köpfigen Rennkader übersieht, selbst die Trainingsleitung zu übernehmen. Außerdem steht dem Team mit dem Olympiasieger und Weltmeister Raimund Hörmann ein weiterer ausgewiesener Experte als Ratgeber zur Seite.

Der Kader  ist eine Mischung aus Routiniers und ambitionierten Nachwuchsruderern. So sitzen mit Annabelle Fago, Stephanie Primus, Kathleen Kirchhoff und Janina Bornschein ehemalige erfolgreiche WM-Teilnehmerinnen im Boot. Auch Martina Bösch, Christine Mayer, Theresa Hanke und Steuerfrau Sophie Steinle bringen als ehemalige Medaillengewinnerinen bei Deutschen Meisterschaften ihre ganze Erfahrung mit ins Boot.

Das Ziel für dieses Jahr heisst – Schnuppern in der Ruderbundesliga

Trainer Maier sieht positiv dem ersten Start der Ruderbundesliga entgegen: „Wir wollen erstmal in die Ruderbundesliga reinschnuppern und dann sehen, welches Ziel im Verlauf der Saison möglich ist. Aber natürlich wäre es schön das ein oder andere Top-Team mal gewaltig zu ärgern. Der Spaß am Rudern und an den Rennen soll aber an erster Stelle stehen.“

Die Stärke des Teams liegt in der ausgewogenen Mannschaftszusammensetzung. „Wir haben eine richtig gute Mischung – und ich bin mir sicher, dass die Damen alles geben werden“, so Coach Maier.

Maier, ist optimistisch, dass der Achter im Verlauf der Saison zu Bestform finden wird.  Einen Trainingsendspurt will die Achtermannschaft am gemeinsamen Trainingswochende in Ulm, direkt vor dem Saisonauftakt, hinlegen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 15:52 Uhr