Rudern Aktuell
- Vorsicht Gigdoppelachter!
- London 2012 – 200 vor und 100 zurück
- Eglisau – keiner zwingt Euch! Oder?
- Es grünt so grün
- Es war noch nie so schön – Bocksbeutelregatta 2011
- Wind oder kein Wind - Roseninsel-Achter 2011
- Das Blaue Band vom Wörthersee 2011
- Yellow Submarine
- London 2012 – Wir kommen!
- Das Märchen von der gefährlichen Brücke
- Die Reichsgräfin und die Tümpelkröte – Elbepokal 2010 in Dresden
- Die Fahrkarte bitte - Bocksbeutelregatta 2010
- Dickschiffhelden - Rheinmarathon 2010
- Die Alpen, der Achter und der Pokal
- Lianesen, Normannen und Piraten - Das Blaue Band vom Wörthersee 2010
- Was? Doping und andere Hilfsmittel für Ruderer
- Inn-River-Race 2010 – URCD am Start mit Achter und Doppelvierer
- Stauabsenkung: Kiesbänke unterhalb der Eisenbahnbrücke
- ZUL007 - Lizenz zum Rudern
- Kaltes Wasser - Wie du deine Überlebenschance vergrößerst
- Blaues Wunder als Saisonabschluss
- We are against you – Bocksbeutelregatta auf dem Main in Würzburg
- Der Alpen-Achter-Pokal. Ein alpenländisches Epos in 3 Akten
- Einer mit drei Steuerleuten - Rudern im Kinderzimmer
- Wer schmückt sich denn hier mit fremden Federn??
- "Die Wand ist duach" – Das Blaue Band vom Wörthersee
- Bilder vom Nabada 2009
- Bei Wind und Wetter auf der Donau - Portrait
- Gardalonga - die kleine Schwester der Vogalonga
- Zwei Abiturientinnen geben auf der Donau den Ton an
| Es grünt so grün |
|
| Geschrieben von: Jörg Haußer |
|
Pflanzen sind ja eine ganz nette Sache. Sie bringen Leben ins triste Alltagsgrau, vorausgesetzt, man hegt und pflegt sie - und gibt ihnen auch ab und zu etwas Wasser. Wasser dürfte bei diesen Pflanzen weniger das Problem sein, sie haben genügend davon. Und dank darin gelöster Nährstoffe, gedeihen sie auch prächtig. Zu bestaunen sind diese Prachtexemplare in der Donau neben dem Kraftwerk Wiblingen. Verursacht durch den geringen Wassernachschub durch die Donau, wird das ganze Wasser für die Stromgewinnung gebraucht. Am Wehr beim Fischerheim wird oberhalb davon alles Wasser in den Kraftwerkskanal abgeleitet, der von dort bis zum Kraftwerk Wiblingen, das 1905 gebaut wurde, parallel zur Donau verläuft. Damit auch ja kein Wasser zum Wehr abgeleitet wird, ist das Fallentor, mit dem der Kraftwerkskanal verschlossen werden kann, auf der Seite komplett geöffnet. Die Strömung dort ist stärker als zur Zeit am Club.
Der einzige Wassernachschub auf diesem Donauabschnitt erfolgt alleine über die neue Mündung der Weihung, die verlegt worden war und jetzt genau gegenüber vom Fischerheim unter dem Kraftwerkskanal hindurchfließt und in die Donau mündet. Und die Weihung ist zur Zeit auch nur ein Rinnsal. Vielleicht hat besonders sie die guten Nährstoffe für unsere Algen im Gepäck. Wenn das Land mit seinem "Reisebüro für Fische" zukünftig die Reise von der Mündung zur Quelle ermöglichen will, soll die Fließgeschwindigkeit durch Buhnen erhöht werden. Wenn aber das ganze Wasser vorher abgeleitet wird, nützen auch die Buhnen nichts. Und wenn die Algen sogar über die Wasseroberfläche herausschauen, nützt es auch den Ruderern nichts. Durch die entschärfte Eisenbahnbrücke sind in der Zwischenzeit Ruderanfänger nicht mehr auf die Fischerheimstrecke angewiesen. Doch so langsam wird auch das Wasser zwischen URCD und der Eisenbahnbrücke immer knapper - im Ulmer Uferbereich wäre beim Achter schnell mal das Schwert vom Steuer ab. Da ist es interessant, wie das Thema "Kies aus der Donau ausbaggern" jetzt diskutiert wird nach der Verschiebung der Stauwurzel des Kraftwerks Böfinger Halde zum URCD hin.
|
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. November 2011 um 23:43 Uhr |

