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Kienzerle, Leibinger, Gog – Anrudern 2012 |
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Geschrieben von: Jörg Haußer
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Der Frühling 2012 ist in vollem Gang und übt am 1. Mai schon mal Sommer. Wer sich beim traditionellen Anrudern im Jubiläumsjahr des URCD in der noch nicht ganz so heißen Sonne aufhält, hat sich auch gleich den ersten Sonnenbrand des Jahres eingehandelt. Nach einem Indoor-Anrudern 2010 im gerade fertig gestellten Neubau gab es also diesmal den ganzen Tag herrlichstes Sommerwetter.
Der URCD ist seit dem 2. Januar 2012 125 Jahre alt, deshalb sind zum Jubiläum viele Ehrengäste dabei: die Ulmer Bürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle, der Neu-Ulmer Oberbürgermeister Gerold Noerenberg und der Vorsitzende des Ulmer Stadtverbandes für (aus Leibesübungen wurde) Sport, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Ulm, Manfred Oster.
Im Jubiläumsjahr 2012 gibt es drei neue Ehrenmitglieder, die nach der nüchternen Wahl durch die Generalversammlung jetzt im festlichen Rahmen des Anruderns gewürdigt werden: Johanna Kienzerle, Michael Leibinger und Hans Gog.
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Vorsicht Gigdoppelachter! |
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Geschrieben von: Jörg Haußer
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Gigdoppelachter im selben Rennen wie Rennachter, da werden Erinnerungen an den Film "Ben Hur" wach, wo mit Rammgeschwindigkeit der Gegner versenkt werden sollte. Dieses Schicksal ereilte den Ulmer resolut-Achter beim Massenstart zum Roseninsel-Achter 2009, wo ein solches Exemplar dem ehemaligen australischen Achter von der WM 2007 in die Seite fuhr. Ergebnis: ein Loch oberhalb der Wasserlinie – das Rennen konnte trotzdem noch ordnungsgemäß beendet werden und der Gewinn des Alpen-Achter-Pokals klappte doch noch, aber der Rennachter hatte einen ordentlichen Schaden.
Was macht diese Spezies Gigachter aus: sie sind massiver gebaut, besonders im Bug- und Heckbereich. Aber auch die Seiten sind verstärkt, man kann fast sagen gepanzert, jedenfalls im Vergleich zu den Rennbooten. Um ihre eigene sichere Fahrweise auf dem Wasser müssen sie sich nicht kümmern, sie sind praktisch unsinkbar.
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Lena Müller nimmt letzte nationale Hürde |
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Geschrieben von: SÜDWEST PRESSE Ulm vom 30.4.2012
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Leichtgewichtsruderin Lena Müller vom Ulmer Ruderclub Donau (URCD) ist ihrem großen Ziel Olympiateilnahme ein gutes Stück näher gekommen. Nach sehr guten Testergebnissen am vergangenen Wochenende wird sie nun den Deutschen Ruderverband (DRV) im Leichtgewichts-Doppelzweier zusammen mit Anja Noske (Saarbrücken) international vertreten. Als nächstes gilt es, gegen die weltweite Konkurrenz einen Olympiastartplatz in trockene Tücher zu wickeln. Die zwei noch zu vergebenen Plätze werden bei der Quoten-Regatta von 20. bis 23. Mai auf dem Rotsee in Luzern ausgefahren.
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Die Achter-Doku "Schlag auf Schlag" hat in der ARD begonnen |
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Geschrieben von: Deutschlandachter.de
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Die ARD begleitet den Deutschland-Achter auf seinem Weg nach Olympia. Die Vorbereitungen im Team laufen auf Hochtouren und die Sportreporter Claus Lufen und Juliane Möcklinghoff schauen ganz genau hin. In einer sechsteiligen Dokumentation will die Sportschau die Zuschauer in den Kosmos der Ruderwelt einführen. Beginn der Sendung "Sportschau Live - Schlag auf Schlag" am Sonntag ist um 13.15 Uhr.
Weitere Termine: 6. Mai (13:15 Uhr), 20. Mai, 17. Juni, 1. Juli und 15. Juli. Zur Info: die Beiträge können leider nicht in der ARD Mediathek nachträglich angeschaut werden.
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Kleinboottest 2012 in Köln |
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Geschrieben von: Hansjörg Käufer
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Mit einem zweiten Rang beim Kleinboottest in Köln (14./15.4.2012) stellte Leichtgewichtsruderin Lena Müller ihre nationale Klasse unter Beweis und fährt mit breiter Brust zum ersten Weltcup nach Belgrad. Max Reinelt und Urs Käufer belegten mit ihrem Partner die Plätze fünf und sieben. Die Ulmer Nachwuchsboote zeigten sich in der U-23-Klasse bestens aufgelegt. Pia Patzwaldt verbuchte sogar einen Sieg.

Von den Ulmer Olympiakandidaten war Lena Müller mit ihrem zweiten Platz im Einer und einem Sieg im Doppelzweier als Einzige restlos zufrieden. Und das völlig zurecht. Schon am Samstag im Einer-Finale zeigte sie ihre glänzende Form. Mit einem beherzten Endspurt sprintete sie auf den letzten 250 Metern vom dritten auf den zweiten Rang. Zusammen mit der Siegerin im Einer, Marie-Louise Dräger (Rostock), ruderte sie dann am Sonntag im Doppelzweier einen Sieg mit einer knappen Länge vor Anja Noske (Saarbrücken) und Daniela Reimer (Potsdam) heraus. Dem Weltcup Anfang Mai in Belgrad und der Olympiaqualifikation in Luzern kann die Sport- und Biologiestudentin jetzt mit großer Zuversicht entgegen sehen.
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London 2012 – 200 vor und 100 zurück |
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Geschrieben von: Jörg Haußer
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 Start und Ziel sind beim Head im Vergleich zum Verlauf des Boat Race hier vertauscht
"My dear boy, you are under a wrong impression. It is not a race, it is merely a means of getting crews to do long rows". Das sagte der Gründer des Head of the River Race, Steve Fairbairn, das 1926 zum ersten Mal auf dem Gezeitenstrom der Themse in London, dem Tideway ausgefahren wurde. Die Strömung wird also von Ebbe und Flut bestimmt.
Im Olympiajahr 2012 muss man in London starten. Das war klar für die Mannschaft des resolut-Achters. Resolut heißt entschlossen – besonders für Michael Leibinger. Eine zweite URCD-Achtermannschaft wurde aus dem Boden gestampft, die ohne Michis Zutun nie Wirklichkeit worden wäre. Die Youngsters Janis Köster und Gabriel Witt als absolute Head-Neulinge sollten sehen, wohin schon viele URCD-Ruderer gepilgert waren.
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